Herzlich willkommen!

beim Partnerschaftsverein Tottori-Hanau

Die Partnerschaft der Brüder-Grimm-Stadt Hanau mit Tottori am japanischen Meer zu fördern und weiter zu entwickeln ist die Aufgabe, die sich der im Oktober 2005 gegründete Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. gestellt hat.

Die Wurzeln der Freundschaft mit dem japanischen Tottori reichen fast zwei Jahrzehnte zurück, als erste Verbindungen zwischen dem Hessischen Puppenmuseum in Hanau und dem Internationalen Spielzeugmuseum in Tottori mit zahlreichen wechselseitigen Ausstellungen entstanden waren. Nachdem bereits 1989 der Soroptimist International Club Tottori mit den Hanauer Soroptimisten partnerschaftliche Beziehungen aufgenommen hat, schlossen das Hessischen Puppenmuseum mit Gertrud Rosemann an der Spitze und das “Warabekan” in Tottori 1995 ein offizielles Partnerschaftsabkommen, dem intensive freundschaftliche Beziehungen der Nakanogo-Grundschule Tottori mit der Wilhelm-Gebel-Grundschule in Hanau sowie des Inaba-Kindergartens mit der Alice-Salomon-Kindertagesstätte folgten.

Im Jahre 2001 unterzeichneten die damalige Oberbürgermeisterin Margret Härtel und ihr japanischer Amtskollege Harutomi Nishio sowie die Parlamentsvorsitzenden beider Städte, Wolfgang Walther und Yasumasa Fukuta, in Tottori die offizielle Partnerschaftsurkunde, die ein Jahr später in Hanau mit dem Nachfolger im Amt des Oberbürgermeisters von Tottori, Isao Takeuchi, feierlich bestätigt wurde.

Mit vielen Kontakten und Begegnungen weiterer Schulen, Vereine und anderer öffentlicher und privater Gruppen, darunter die Junpu-Grundschule in Tottori und die Brüder-Grimm-Schule in Hanau, hat sich die Partnerschaft beider Städte deutlich weiter entwickelt. Unser Verein hat seit seinem Bestehen in enger Verbindung mit einem ebenfalls im Jahre 2005 in Tottori gegründeten Freundschaftsverein zahlreiche Aktivitäten entwickelt, neue Impulse geschaffen und damit entscheidende Weichen für die Zukunft der Städtepartnerschaft gestellt.


Auszug aus der Satzung des Vereins:

§ 2 Ziel und Zwecke sowie Gemeinnützigkeit

2.1 Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung, die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch…

…die Förderung freundschaftlicher und partnerschaftlicher Begegnungen der Bürger von Tottori/Japan und der Stadt Hanau

…den Austausch auf kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und anderen Gebieten.


Unterstützen Sie die Partnerschaft zwischen Hanau und Tottori – werden Sie Mitglied!
Beitrittserklärung Mitglied werden! ; für Schüler und Studenten Schüler und Studenten! 

oder unterstützen Sie uns durch Ihre Spende
Vereinskonto bei der Sparkasse Hanau, IBAN DE08506500230000076737


Bleiben Sie gesund!

 

Es gibt einen Traum —
die Zeit der Behutsamkeit
kann uns behüten.

                                          Else Pannek

 

Liebe Japanfreundinnen und -freunde,

wir haben lange nichts mehr voneinander gehört: Der Coronavirus hat unser Leben weltweit verändert.
Wie geht es Ihnen? Diese Frage ist lebenswichtig geworden. Wir erkundigen uns in diesen Tagen mehr als sonst nach dem Befinden unserer Mitmenschen, teils aus Besorgnis um den Anderen, teils aus Vorsicht um die eigene Gesundheit.
Kein herzliches Händeschütteln mehr, kein aufmunterndes Schulterklopfen – Abstand ist angesagt. Mittlerweile sind die Vorsichtsmaßnahmen gelockert worden, aber ein normales Leben, wie wir es vor Corona gewohnt waren, ist noch lange nicht in Sicht.

Auf der Suche nach einem Gedicht, habe ich diese Verse gefunden, geschrieben als Haiku.
Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die heute weltweit verbreitet ist.  Es ist eine hohe Kunst, mit nur drei Zeilen im vorgeschriebenem Rhythmus Gefühle auszudrücken – Else Pannek ist es, wie ich meine, wunderbar gelungen:
Lassen Sie die Zeilen auf sich wirken, träumen Sie, leben Sie behutsam, bleiben Sie behütet!

Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen – bis dahin seien Sie herzlich gegrüßt von
Hildegard Geberth
Vorsitzende Partnerschaftsverein Tottori – Hanau e.V.


 

Nihon Buyo und Taiko Trommeln und Tanz aus Japan – 25.04.2020

Wegen des Coronavirus’ haben die japanischen Tänzerinnen und Trommler ihre Deutschlandtournee abgesagt.
Die Veranstaltung am 25.4.2020 im Comoedienhaus fällt deshalb auch aus. Es gibt leider keinen Ersatztermin.
Karten, die Sie bereits gekauft haben, bitte dort zurückgeben, wo sie erworben wurden: Sie erhalten Ihr Geld zurück.

Der Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. und der Fachbereich Kultur der Stadt Hanau laden ein zu einem Kontrast traditioneller japanischer Musik und Tanzkultur.

Die große japanische Trommel Taiko mit ihrer Dynamik, Kraft und Aggressivität trifft auf die Eleganz, Harmonie, ästhetische Perfektion und Mystik des klassischen japanischen Tanzes Nihon Buyo.

Zwölf Künstler/innen aus Japan entführen Sie an diesem Abend in das alte Japan des frühen 19. Jahrhunderts. Tauchen Sie ein in die faszinierenden Traditionen des Landes der aufgehenden Sonne.

Samstag, 25. April 2020 um 19.00 Uhr
Comoedienhaus Wilhelmsbad
(Parkpromenade 1, 63454 Hanau)
VVK: 18 € bis 22 €, ermäßigt 16 € bis 20 €
Vorverkauf Frankfurt Ticket RheinMain Hotline 0 69 –13 40 400; frankfurtticket.de
und bei weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Am Samstag den 25.04.2020 von 17 – 18 Uhr wird bei guter Witterung gegenüber dem Comoedienhaus eine traditionelle japanische Teezeremonie abgehalten, präsentiert von den japanischen Künstlerinnen.

Anschlag in Hanau!

Hanau, 27.02.2020

Der Partnerschaftsverein Tottori-Hanau ist tief betroffen von den schrecklichen Vorfällen in unserer Stadt, bei denen zehn Menschen grausam getötet wurden. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt den Angehörigen der Opfer – wir trauern mit ihnen.


Tottori, 27. Februar 2020

Liebe Freunde des Partnerschaftsvereins Hanau – Tottori
In der Nacht des 19. hat sich in der Stadt Hanau ein Vorfall zugetragen, welcher auch in den Medien unseres Landes aufgenommen und uns zutiefst schockiert hat. Wir sind äußerst besorgt, ob nicht auch Vereinsmitglieder dabei zu Schaden gekommen sind?

Dass es gerade in der wunderschönen und friedlichen Stadt Hanau zu einem derart tragischen Vorfall mit so vielen Opfern kommt, war sicherlich für alle Hanauer Bürger, einschließlich unserer lieben Vereinsfreunde, ein großer Schock und ein Anlass zu großer Trauer und Entrüstung.

Sich von dieser Erschütterung zu erholen, wird sicherlich noch einiges an Zeit kosten. Jedoch möchten wir Sie wissen lassen, dass wir in Tottori an Sie denken, und möchten Ihnen von Herzen unser Beileid aussprechen.
Mit den allerbesten Wünschen für Gesundheit, Alltag und Aktivitäten, senden wir allen Hanauer Freunden unsere herzlichsten Grüße und unser größtes Mitgefühl.

Freundschaftsverein Tottori-Hanau
Vorsitzende Yukiko Hayashi
und alle Mitglieder des Vorstandes


Antwortschreiben Hanau, 27.02.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Freundschaftsvereins Tottori-Hanau, sehr verehrter Herr Bürgermeister,

im Namen des Partnerschaftsvereins Tottori-Hanau e.V. bedanke ich mich ganz herzlich für Ihren Brief des Mitgefühls: In diesen Tagen der Trauer tut es gut, die Anteilnahme aus aller Welt zu spüren.

Auch eine Woche nach den schrecklichen Vorfällen, bei denen zehn Menschen getötet wurden, fällt es schwer, das grausame Geschehen zu begreifen – unsere Stadt ist wie gelähmt, steht unter Schock. In vielen Solidaritätsbekundungen haben sich Zehntausende von Menschen aus ganz Deutschland und des benachbarten Auslands in Hanau zusammengefunden. Mittelpunkt ist das Denkmal der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm auf dem Marktplatz: Sie waren nicht nur Märchenerzähler, sondern kämpften für Freiheit und Demokratie. Mit Mahnwachen und Demonstrationen zeigen Bürgerinnen und Bürger ihre Trauer und tief empfundene Anteilnahme mit den Familien und Freunden der Opfer:
Gerade in schweren Zeiten müssen wir zusammenhalten!

Herzliche Grüße aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau
Für den Partnerschaftsverein Tottori – Hanau e.V.
Hildegard Geberth
Vorsitzende


 

Partnerschaftsverein Tottori-Hanau hat eine neue Vorsitzende -14.10.2019

– Hildegard Geberth tritt die Nachfolge von Sabine Schaetzke an  –

Schaetzke blickt auf vier Jahre erfolgreiche Amtsjahre zurück, in denen sie den partnerschaftlichen Begegnungen der Menschen im japanischen Tottori und der Brüder-Grimm-Stadt neue Impulse gegeben hat. Als Schulleiterin der Hohen Landesschule wechselte sie zur Staatlichen Schulverwaltung. Sie kann damit die Vorstandsarbeit in dem nach der vor nunmehr achtzehn Jahren beurkundeten Partnerschaft beider Städte gegründeten Verein nicht mehr in vollem Umfang wahrnehmen, erklärte sie.

Ihre Nachfolgerin, die Kommunalpolitikerin Hildegard Geberth, war über mehrere Jahre stellvertretende Vorsitzende und wurde in der jüngsten Mitglieder-versammlung einstimmig gewählt. Mehrheitlich gewählt wurde auch Brigitte Sherlock als neue Stellvertreterin im Vorstand.

Bei ihrer ersten Amtshandlung ernannte die neue Vorsitzende die hochverdienten Seniorin der Städtepartnerschaft, Gertrud Rosemann, die vor rund vier Jahrzehnten als damalige Leiterin des Hessischen Puppenmuseum den Grundstein für die Beziehungen zum japanischen Tottori gelegt hatte, als Ehrenmitglied.

Als ein wichtiges Projekt in naher Zukunft konnte Hildegard Geberth dann auch noch eine Veranstaltung des Partnerschaftsvereins in Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau vorstellen. Am 25. April des nächsten Jahres findet im Comoedienhaus Wilhelmsbad vor dem Hintergrund des japanischen Kirschblütenfestes ein eindrucksvolles Kontrastprogramm traditioneller japanischer Musik und Tanzkultur statt. Die große japanische Trommel Taiko mit ihrer Dynamik, Kraft und Aggressivität trifft auf die Eleganz, Harmonie, ästhetische Perfektion und Mystik des klassischen Tanzes Nihon Buyo, präsentiert von zwölf Künstlern aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Ankunft in Hanau – 10.09.2019

Unsere Gäste aus Torroti sind nach einem langen Flug gut in Frankfurt angekommmen. Am Flughafen wurden sie von Frau Geberth, Herrn Schüttler und  Herrn Masahiro in Empfang genommen: Mit dem Bus ging es nach Hanau ins Plaza-Hotel. Der freundliche Junge im Vordergrund ist Philipp, der 11-jährige Sohn des Busunternehmers, der sich sehr für die Besucher aus Japan interessiert hat und am liebsten noch länger bei ihnen geblieben wäre…