Herzlich willkommen beim Partnerschaftsverein Tottori-Hanau!

Die Partnerschaft der Brüder-Grimm-Stadt Hanau mit Tottori am japanischen Meer zu fördern und weiter zu entwickeln, ist die Aufgabe, die sich der im Oktober 2005 gegründete Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. gestellt hat.

Die Wurzeln der Freundschaft mit dem japanischen Tottori reichen vier Jahrzehnte zurück. Erste Verbindungen entstanden nämlich Mitte der 80er Jahre zwischen dem Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum in Hanau, das 1983 als Hessisches Puppenmuseum von Gertrud Rosemann gegründet wurde, und dem Internationalen Spielzeugmuseum in Tottori, aus dem 1995 das Warabekan hervorging. Mit zahlreichen wechselseitigen Ausstellungen wurden die Beziehungen über die Zeit gefestigt und ausgebaut.

Nachdem bereits 1989 der Soroptimist International Club Tottori mit den Hanauer Soroptimisten partnerschaftliche Beziehungen aufgenommen hat, schlossen das Hessische Puppenmuseum mit Gertrud Rosemann an der Spitze und das Warabekan in Tottori 1995 ein offizielles Partnerschaftsabkommen, dem intensive freundschaftliche Beziehungen der Nakanogo-Grundschule Tottori mit der Wilhelm-Geibel-Grundschule in Hanau sowie des Inaba-Kindergartens mit der Alice-Salomon-Kindertagesstätte folgten.

Im Jahre 2001 unterzeichneten die damalige Oberbürgermeisterin Margret Härtel und ihr japanischer Amtskollege Harutomi Nishio sowie die Parlamentsvorsitzenden beider Städte, Wolfgang Walther und Yasumasa Fukuta, in Tottori die offizielle Partnerschaftsurkunde, die ein Jahr später in Hanau mit dem Nachfolger im Amt des Oberbürgermeisters von Tottori, Isao Takeuchi, feierlich bestätigt wurde.

Mit vielen Kontakten und Begegnungen weiterer Schulen, Vereine und anderer öffentlicher und privater Gruppen, darunter die Junpu-Grundschule in Tottori und die Brüder-Grimm-Schule in Hanau, hat sich die Partnerschaft beider Städte deutlich weiter entwickelt. Unser Verein hat seit seinem Bestehen in enger Verbindung mit seinem ebenfalls im Jahre 2005 in Tottori gegründeten Pendant zahlreiche Aktivitäten entwickelt, neue Impulse geschaffen und damit wichtige Weichen für die Zukunft der Städtepartnerschaft gestellt.

Japaninteressierte finden seit 2023 leicht Kontakt zum Verein über den Japanstammtisch, den Tomonokai, der im zweimonatlichen Rhythmus stattfindet.

2025 konnte der Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. auf 20 Jahre zurückblicken, und 2026 besteht die Städtepartnerschaft Tottori-Hanau 25 Jahre. Der beiden Jubiläen wegen organisiert der Verein eine Bürgerreise nach Tottori, die Ende September 2026 startet.


Bürgerreise nach Japan – Informationsabend am 04.05.2026

Im Jahr 2026 feiern Hanau und die japanische Stadt Tottori das 25-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr, unter anderem mit einer Bürgerreise nach Japan, die im September stattfindet. Wer sich dafür interessiert, hat am Montag, 4. Mai, um 18 Uhr im Hanauer Rathaus die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren.

Der Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau lädt gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. zu einem Informationsabend ein. Besonders Kurzentschlossene sind herzlich willkommen: Neben bereits angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern können sich auch Interessierte, die noch über eine Teilnahme nachdenken, über Reiseverlauf, Programm und organisatorische Fragen informieren.

Die Bürgerreise startet am 23. September und führt zunächst in Hanaus Partnerstadt Tottori. Die Stadt ist bekannt für die größten Sanddünen Japans, ihre malerische Küstenlandschaft, regionale Spezialitäten sowie zahlreiche Museen und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Darüber hinaus stehen auch Aufenthalte in Osaka und Kyoto auf dem Programm mit bekannten Highlights ebenso wie weniger bekannten Orten abseits der klassischen Touristenpfade.

Das Reisebüro Takeda Bauer stellt die Reiseziele und den Ablauf des Aufenthalts in einer Präsentation vor. Die Reise wird vor Ort betreut und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Japan in einer Gruppe zu entdecken und gleichzeitig die langjährige Verbindung zwischen Hanau und Tottori persönlich zu erleben.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky betont die besondere Bedeutung dieser Begegnungen: „Seit fast 25 Jahren verbinden Hanau und Tottori eine lebendige Freundschaft, die von persönlichem Engagement und gegenseitigem Respekt getragen wird. Solche Bürgerreisen machen Städtepartnerschaft unmittelbar erfahrbar und schaffen Erinnerungen, die weit über offizielle Kontakte hinausreichen.“

Der Informationsabend am 4. Mai dauert etwa 1,5 Stunden. Weitere Informationen gibt es >>Hier<< sowie telefonisch unter 0172-6254965.


Taiko und Shakuhachi – ein Kontrastprogramm japanischer Musik am 19.09.2026

 

Wadaiko Ren Utena und Alexandra Kraus gastieren
am 19. September 2026 um 19 Uhr in der Kulturhalle Steinheim

Die Tokyoter Taiko-Gruppe WADAIKO REN UTENA (和太鼓蓮 うてな) kommt zwei Jahren nach ihrem Erfolg wieder zu einem Gastspiel nach Hanau. Bereits zum fünften Mal spielen die Trommler um das Ehepaar Sonoe und Masaharu NAKAZAWA machtvoll in Hanau auf. Den musikalischen Kontrapunkt zur vibrierenden Taiko-Musik bilden in 2026 die zarten Töne der Shakuhachi, einer 5-loch Bambusflöte, die von ALEXANDRA KRAUS gespielt wird, einer Schülerin des lange Jahre in Mainz praktizierenden Meisters Dr Jim Franklin.

Wadaiko Ren wurde 2008 gegründet. 3 Jahre später bildete sich der Ableger „Wadaiko Ren Utena“. Diese Gruppe umfasst heutzutage 40 Aktive und gut 400 Schüler im Raum Tôkyô und Kawasaki. Sechs der Aktiven gastieren nun in Hanau! Schwerpunkt der Trommler ist in Japan die Förderung und Schulung von Frauen. Utena hat in der Hiragana-Schreibweise うてな zwei Bedeutungen: Blütenkelch und Sockel. Damit soll ausgedrückt werden, dass schöne Blumen eine solides Fundament brauchen. Und dass Grundlagen wichtiger als alles andere sind.

Alexandra Kraus studierte u.a. in Mainz Musik mit dem Schwerpunkt Blockflöte. In Mainz lernte sie den dort lebenden Shakuhachi-Meister Dr. Jim Franklin kennen und wurde seine Schülerin. 2020 erhielt sie durch das KSK-Europe (Intern. Forschungszentrum für Shakuhachi) den Titel Shihan (Meister) und damit die Lehr- und Konzertbefugnis.

Genießen Sie in der Kulturhalle im linksmainischen Hanau-Steinheim einen unterhaltsamen Abend der facettenreichen japanischen Musik.

Parkplätze befinden sich direkt hinter der Halle am Flussufer, die Haltestelle „Doorner Straße“ der Buslinie 4 liegt wenige Schritte in Richtung Altstadt.

Tickets für 18 €, ermäßigt 12,50 €, jeweils inkl. Vorverkaufsgebühr sind erhältlich online über reservix sowie an bekannten Vorverkaufsstellen, z. B. in Hanau der Buchladen am Freiheitsplatz

Wir – der Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. und der Fachbereich Kultur der Stadt Hanau – heißen Musiker und Besucher in Hanau herzlich willkommen – Yokoso!  


 

Kirschblütenpicknick am 11.04.2026

Der Partnerschaftsverein Tottori-Hanau e.V. veranstaltet am Samstag 11. April um 14:30 Uhr sein traditionelles Picknick zum Hanami-Kirschblütenfest im Hanauer Schloßgarten.

Treffpunkt ist die Wiese am Freundschaftsbaum, einer japanischen Kirsche. Sie steht vom Eingang an der Nordstraße aus rechts gesehen. Teilnehmer werden gebeten, Speisen und Getränke mitzubringen, die wir dann zusammen gemießen.


Bericht: Hanami (花見) ist die japanische Tradition des „Blütenbetrachtens“. Es wird mit zwei Kanji-Zeichen geschrieben: 花 für „Blume/Blüte“ und 見 für „sehen/betrachten“. Diese Tradition bezeichnet das Picknicken und Feiern unter blühenden Kirschbäumen (Sakura) im Frühjahr, was die Vergänglichkeit des Lebens symbolisiert.  
Auch in diesem Jahr hatte der Partnerschaftsverein eingeladen zu einem traditionellem Picknick im Hanauer Schlossgarten. Unter den blühenden Zweigen des dort stehenden Partnerschaftsbaum, einer japanischen Zierkirsche, trafen sich Mitglieder und Freunde bei herrlichem Frühlingswetter. Die mitgebrachten Speisen und Getränke wurden in fröhlicher Runde geteilt, für jeden Geschmack war etwas dabei.
Mit guter Laune und interessanten Gesprächen verging die gemeinsame Zeit wie im Flug. Alle waren sich einig: „Auch im nächsten Jahr sind wir dabei!“


Gründerin des Hessischen Puppenmuseums – Stadt Hanau ehrt Kulturvermittlerin Gertrud Rosemann mit Ehrengrab

„Mit Gertrud Rosemann würdigen wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die Hanau als Kulturstadt, als Stadt des bürgerschaftlichen Engagements und als Ort internationaler Verständigung nachhaltig geprägt hat“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Grabstätte von Gertrud Rosemann auf dem Hanauer Hauptfriedhof wird gemäß der Richtlinie zur Anerkennung von Ehrengräbern in den Rang einer Ehrengrabstätte erhoben. Weiterlesen