Partnerschaft mit Tottori in Japan

Musikalische Grüße aus unserer Partnerstadt

Mit Hiroko Hirano und Yoshiko Yawata sind in der vorletzten Juliwoche 2010 zwei Damen aus Tottori einer privaten Einladung des Ehepaares Marieluise und Karl-Friedrich Schüttler gefolgt. Kennengelernt hatten sich Gäste und Gastgeber bei den internationalen Chortagen im vergangenen Jahr in Hanau, wo die Eheleute Schüttler die Sängerinnen und Sänger, darunter auch Hiroko Hirano als Chorleiterin und Yoshiko Yawata als deren Stellvertreterin, über mehrere Tage begleitet und betreut hatten. Die in ihrer Heimat sehr geschätzten Musikpädagoginnen hatten seinerzeit mit ihrem Chor nicht nur einen bleibenden musikalische Eindruck hinterlassen, sondern auch ihre Verbundenheit mit der Brüder-Grimm-Stadt entdeckt.

Auf dem Besuchsprogramm stand dann folglich unter anderem auch die Wilhelmsbader Nacht, die bei den Gästen angenehme und noch frische Erinnerungen an den Auftritt des japanischen Chores mit den Neuen Philharmonikern vor rund zwölf Monaten weckte. Auf den Ehrenplätzen neben Hiroko Hirano und Yoshiko Yawata auch Anna Tsukimi-Weber, die als Mitglied des Partnerschaftsvereins Tottori-Hanau wie so oft als Übersetzerin eine große Hilfe war.  

Dass Hiroko Hirano eine ausgezeichnete Sopranistin ist, bewies die Künstlerin beim sonntäglichen Gottesdienst in der evangelischen Marienkirche zu Hanau, wo sie zwei japanische Lieder und einen ebenfalls in japanischer Sprache vorgetragenen Choral zu Gehör brachte. Begleitet an der Orgel wurde Hiroko Hirano von keinem Geringeren als Kantor Christian Mause. Die Resonanz der zahlreichen Gottesdienstbesucher, darunter auch Mitglieder unseres Partnerschaftsvereins, war überwältigend.

Nach dem Kirchenbesuch das obligatorische Gruppenbild (v. l.): Beate Funck, Gertrud Rosemann, Christian Mause, Hiroko Hirano, Marieluise Schüttler, Yoshiko Yawata, Karl-Friedrich Schüttler, Anna Tsukimi-Weber, Prof. Gerd Rosemann, Wolfgang Walther. 

Dank und gute Wünsche aller Beteiligten begleiteten die Gäste bei ihrer Abreise nach Weimar, wo sie nach einem dreitägigen Besuch von Bekannten die Rückkehr nach Tottori antreten. Einmal mehr, so die einhellige Meinung, war die Visite aus Tottori ein weiteres Zeichen für die Verbundenheit der Menschen in beiden Partnerstädten.